Sonnensegel richtig spannen und befestigen

In diesem Leitfaden wird erklärt, wie wichtig das richtige Spannen eines Sonnensegels ist.

Hier erfahren Sie, wie Sie diesen Vorgang am besten und ohne großen Aufwand durchführen und welche Vorteile Sie im Falle von Regen erhalten.

Hier finden Sie technische Details zur Spannungsrichtung und zur Einstellung des Gurtbandes bei Saill- und Solaria-Segeln.

Warum müssen Sonnensegel korrekt gespannt werden?

Eine ausreichende Spannung der Sonnensegel zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen für ein einwandfreies ästhetisches Ergebnis und optimale Resistenz gegenüber Wind, Regen und Hagel.

Die korrekte Spannung ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Montage.

Die Vorteile eines gut gespannten Segels sind:

  • Bessere Windresistenz (die Segel reißen nicht und übertragen die Vibrationen nicht auf die Verankerungen)
  • Es bilden sich keine Wasseransammlungen in der Mitte (bei wasserdichten Segeln).
  • Geringere Reißgefahr
  • Längere Lebensdauer der Segel und des Verankerungsmaterials
  • Schöneres, saubereres Erscheinungsbild
  • Die Sonnensegel verschmutzen weniger
  • Besseres Ablaufen des Wassers (auch luftdurchlässige Segel leiten bei korrekter Spannung etwas Wasser ab)

Sonnensegel und Befestigungsmaterialien von Maanta sind besonders robust und wurden speziell für hohe Belastungen ausgelegt. Wir wissen, dass unsere Verankerungsmaterialien nicht zu den günstigsten zählen, Sie wurden nämlich eigens dafür geschaffen, einen Aufbau mit besonders hoher und dauerhafter Spannung zu schaffen.

Unser Ratschlag: „Spannt eure Segel so straff wie möglich!“ Eine optimale Spannung kann Zugkräfte bis zu 60-70kg pro Segelecke erreichen.

Optimales Verhalten bei Regen (wasserdichte Sonnensegel)

Bei starkem Regen besteht die Gefahr, dass wasserdichte Segel in der Mitte einen sogenannten „Wassersack“ bilden. Unter dem (sehr hohen) Gewicht des angesammelten Wassers kann das Segel reißen, oder die Verankerungen (Masten, Karabiner, Ösen) stark beschädigen.

Wenn das Segel hingegen korrekt gespannt und eine Ecke ausreichend (1m) abgesenkt wird, kann das Regenwasser seitlich ablaufen.

Windresistenz

Ein schlaffes Sonnensegel kann sich bei starkem Wind gefährlich aufblähen und die Schläge und Vibrationen an das Befestigungsmaterial weitergeben.

Wasserdichte Sonnensegel können reißen und die Verankerungen können stark beschädigt werden.

Je stärker ein Sonnensegel gespannt wird, desto besser kann es durch den Wind schneiden. Das Gewebe bleibt straff, vibriert nicht und überträgt die Kraft des Windes nicht an die Verankerungen.

Dasselbe gilt auch für luftdurchlässige Segel, je straffer das Segel gespannt wird desto besser kann der Wind durch die Maschen fahren, ohne das Segel selbst aufzublähen.

OPTIMALE WINDRESISTENZ UNSERER SONNENSEGEL

  • Bis 51-62 km/h bei Wasserdichten Segeln
  • Bis 55-65 km/h bei luftdurchlässigen Segeln

Maanta empfiehlt das Muscle x3-System

Wir empfehlen, jede Ecke des Segels mit einer Kraft von mindestens 45 kg zu spannen.
Das Befestigungs- und Spannungskit Muscle x3 wurde von Maanta speziell entwickelt, um jedes Sonnensegel professionell zu spannen.
Die wesentlichen Komponenten dieses Seilzugsystems sind: 2 Schäkel zur Verankerung des Segels, 2 Umlenkrollen und 4 Meter Segeltau.

Durch den mechanischen Vorteil der Umlenkrollen wird die auf das Segel ausgeübte Kraft verdreifacht.
Durch Aufbringen einer Kraft von 20kg auf das Tau wird das Segel mit einer Kraft von 60kg gespannt!

Muscle x3 ist in den folgenden Kits erhältlich:

  • Wandbefestigungs-Kit Muscle x3 mit Platte zur Wandbefestigung
  • Muscle Pole (Zusatzset für Masten)
  • Das Muscle x3 Kit ist auch immer in den Ulisse und Alu-Simple Masten enthalten

Saill / Solaria Segel mit verstellbarem Gurtband spannen und justieren

Unsere Sail / Solaria Segel werden mit einem innovativen und äußerst effektiven Spannsystem hergestellt.

Die Gurtbänder werden mit verstellbaren Schnallen an den Eckplatten befestigt.

  • Durch das Lösen der Spannung an den umlaufenden Gurtbändern erreicht die Spannung die Mitte des Segels.
  • Durch die Erhöhung der Spannung (anziehen) der Gurtbandes erhält die Segelmitte weniger Spannung.

Praxisbeispiel: Die Mitte des Segels ist nicht straff genug gespannt, das Segel hängt durch. In diesem Fall ist es notwendig, die Gurtbänder zu lockern und die Ecken des Segels nachzuspannen.

Die Spannung erreicht jetzt direkt die Mitte des Segels.

Die Richtung der Spannung

Wir empfehlen, die Spannung immer in Richtung Segelmitte zu richten.

Die richtige Positionierung der Befestigungspunkte ist unbedingt erforderlich (siehe Grafik).

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